GNIW - Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft

Courtage

Ein Immobilienmakler erhält eine Courtage (auch Provision genannt), wenn er eine Immobilie erfolgreich an einen Interessenten vermittelt hat. Die Höhe der Maklercourtage ist in Deutschland eindeutig geregelt. Für die Vermittlung von Mietwohnungen darf der Makler maximal eine Courtage in Höhe von 2 Kaltmieten zzgl. Mehrwertsteuer verlangen. Bei Kaufimmobilien gelten je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen für […]

Equity Release

Equity Release ist ein englischer Begriff und bedeutet übersetzt “Eigenkapitalfreigabe”. In einer Immobilen ist das Kapital fest verankert – bei einem Equity Release wird das in der Immobilie steckende Kapital verflüssigt – ohne, dass der Verkäufer aus der Immobilie ausziehen muss. In Deutschland existieren verschiedenen Formen des Equity Release:

Instandhaltungsrücklage

Die Eigentümer der Wohnungen innerhalb eines Mehrfamilienhauses teilen sich die Kosten für die Instandhaltung der Immobilie und die Reparatur des Gemeinschaftseigentums. Dazu bilden sie als Wohnungseigentümergemeinschaft eine Instandhaltungsrücklage, welche die anfallenden Kosten für geplante und unvorhergesehene Reparaturen deckt.  Die Instandhaltungsrücklage ist Teil des monatlichen Hausgelds jedes Eigentümers, dessen Höhe im jährlichen Wirtschaftsplan festgelegt wird. Sie […]

Zwangsversteigerung

Bei Immobiliendarlehen wird eine Grundschuld im Grundbuch eingetragen. Damit erhält der Kreditgeber das Grundpfandrecht und kann eine Zwangsversteigerung beim zuständigen Amtsgericht beantragen. Die Zwangsversteigerung ist ein Vollstreckungsverfahren, das zum Einsatz kommt, wenn ein Schuldner sein Darlehen nicht mehr bedienen kann und zahlungsunfähig ist. Im Rahmen der Zwangsversteigerung werden Vermögensgegenstände des Schuldners öffentlich versteigert, um so […]

Zeitrente

Die Immobilien-Zeitrente ist eine besondere Form der Immobilienrente, bei der eine Immobilie gegen eine zeitlich befristete Rente verkauft wird, während der Verkäufer in der Immobilie wohnen bleiben kann. Verstirbt der Empfänger vor Ablauf des vereinbarten Zeitraums, geht der Rentenanspruch auf seine Erben über. Damit unterscheidet sich die Zeitrente von der Immobilienleibrente, bei der die Rentenzahlung […]

Wirtschaftsplan

Der Wirtschaftsplan schlüsselt die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben einer Wohnungseigentümergemeinschaft innerhalb eines Kalenderjahres auf. Als Grundlage der Schätzung wird die Jahresabrechnung des Vorjahres herangezogen. Zu den Kosten im Wirtschaftsplan gehören: Der Wirtschaftsplan wird durch den Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft erstellt und auf der Eigentümerversammlung verabschiedet. Anhand des Plans erhalten alle Eigentümer einen Überblick über die […]

Wohnungseigentümergemeinschaft

Die Eigentümer der Eigentumswohnungen in einem Mehrfamilienhaus bilden eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Die Grundlage der Gemeinschaft bildet die Teilungserklärung, welche die einzelnen Wohneinheiten voneinander abgrenzt und Sonder- sowie Gemeinschaftseigentum definiert.  In der Gemeinschaftsordnung einigt sich die WEG auf Regeln für die Verwaltung und gemeinsame Nutzung der Immobilie, zum Beispiel:  Jede Wohnungseigentümergemeinschaft muss einen Verwalter definieren, der […]

Wohneigentum

Wohneigentum ist das Eigentum an einer Immobilie, die nicht von einer anderen Person bewohnt wird. In Deutschland besitzen nur 42 Prozent der Haushalte Wohneigentum – in den europäischen Nachbarländern sind es deutlich mehr. Die Anschaffung von Wohneigentum hat mehrere Vorteile. Einerseits sinken die durchschnittlichen Kosten als Eigentümer, andererseits profitieren sie von der möglichen Wertsteigerung der Immobilie. […]

Wohnrecht

Mit dem Wohnrecht verfügt eine Person über das Recht, eine Immobilie selbst zu bewohnen – eine wirtschaftliche Nutzung der Immobilie ist allerdings ausgeschlossen. Beim Rückmietkauf erhält der Verkäufer zum Beispiel ein lebenslanges Mietrecht für die Immobilie. Er kann die Immobilie zu ortsüblichen Konditionen mieten und ausziehen, wann immer er will. Eine Kündigung durch den neuen […]

Warmmiete

Die Warmmiete setzt sich aus der Kaltmiete, den Nebenkosten und den Energiekosten zusammen und bildet den zu zahlenden Betrag für einen Mieter. Internet- und Telefonkosten werden in der Regel nicht zur Warmmiete gezählt, weil die individuelle Vertragsgestaltung die Kosten deutlich verändern würde.  Mieter zahlen die Nebenkosten in Form eines monatlichen Abschlags auf die voraussichtliche Jahresrechnung. […]